Die Schweiz ist Kochweltmeisterin: Mit einem hauchdünnen Vorsprung erkochte sich das Nationalteam des Schweizer Kochverbandes in Chicago den Titel vor Kanada und dem als Favorit gehandelten Team Norwegen.

Die Schweizer Nationalmannschaft sicherte sich den ersten Platz an den American Culinary Classic in Chicago dank einer Gold- und zwei Silbermedaillen in der kalten Show (Schauplatten, Fingerfood, Torten und Pralinen). Im so genannten warmen Wettbewerb, bei dem ein Dreigang-Menü für 200 Gäste zubereitet werden musste, erkämpfte sich das Team ebenfalls eine Goldmedaille. Das Schweizer Team bestand aus Muharem Musagic, Rasmus Springbrunn, Rolf Mürner, Thomas Riesen und Richard Lang. An den Weltmeisterschaften nahmen Teams aus zwölf Ländern teil.

Zur Vorspeise gab es eine Hummervariation «St. Moritz», ein in Olivenöl und Kräutern gegartes Medaillon, flambierte Hummerwürfel, Bisque-Royale auf Kräuterbrioche, sautiertes Zanderfilet mit Zitrone und einem grünen Spargelsalat. Anschliessend folgte das Lamm «Schweizer Art», ein gebratenes Nierstück mit Thymian, Blanquette mit Sauternes-Gros-Grains-Sauce, Lamm-Kroketten, Kartoffelkroketten mit Trüffeln sowie einem glasierten Bohnengemüse mit Rohschinken.

Zum Abschluss wurde den 200 Gästen eine süsse Kombination „Ascona“ vorgesetzt. Dabei handelt es sich um eine Limetten-Schokoladen-Terrine mit Himbeerglasur, Mangoeis mit Krustenperle auf Carameltuille und gebackenem Mandelschaum mit Limettenganache.