14. Juli 2005
Ein Thusis-Weekend als weiterer Höhepunkt
Rico Cioccarelli hats nochmals geschafft: Dank einem grosszügigen Entgegenkommen vieler Sponsoren kann das Schweizer Berufs-WM-Team 2005 nochmals ein Weekend im schönen Bündnerland verbringen.
Der neue Technische Delegierte Rico Cioccarelli hat seine Kontakte im Bündnerland erneut spielen lassen. Und er war – wie schon im Januar im Falle von Klosters/Davos – wieder erfolgreich. Das ganze Helsinki-Team kann am 20. und 21. August ein wunderschönes Wochenende in Thusis verbringen.
Im Rahmenprogramm werden den jungen Berufsleuten allerlei Attraktionen geboten. Allein die geführte Besichtigung der fast 4000 Jahre alten Felszeichnungen in Carschenna und der anschliessende Rundgang durch die mittelalterliche Burganlage von Hohen Rätien mit der Mutterkirche des Tales sind die Reise nach Thusis wert. Das Nachtessen am Samstagabend wird im idyllischen Waldschwimmbad von Thusis eingenommen, wobei der Beinahe-Vollmond für zusätzliche Romantik sorgt. Zuvor sollen einheimische Jugendliche in der Badi Gelegenheit erhalten, mit den Teammitgliedern zu diskutieren und sich generell über die Vorteile der Berufsbildung zu orientieren.
Am Sonntagmorgen dürfte ein Ausflug zur Viamala zu einem weiteren Höhepunkt werden. Spätestens seit Erscheinen des gleichnamigen Romans von John Knittel im Jahre 1934 ist diese „Schlucht des schönen Schreckens“ weltberühmt. Natürlich haben auch die beiden Verfilmungen des Romans mit Gerd Fröbe und Mario Adorf zum Ruf dieses legendären Abschnitts auf dem Weg von Chur zum San Bernadino beigetragen. In früheren Zeiten war diese Route eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen durch die Alpen und wurde trotz des schlechten Weges von zahlreichen Handelskarawanen genutzt. Bis 300 Meter hohe Felswände bilden die teilweise nur wenige Meter breite, mystische Schlucht. Das einmalige Naturschauspiel ist mit einem gesicherten Abstieg über 321 Treppenstufen bis zum Rhein erlebbar. Überreste des alten mittelaterlichen Weges, das Farbenspiel und die aus dem Jahr 1739 stammende, 70 Meter über dem Wasser aufragende Brücke beeindrucken die Besucher.
Die folgenden Sponsoren tragen die Kosten des Team-Wochenendes: Gemeinde Thusis, Gemeinde Sils i.D., Handels- und Gewerbeverein Thusis/Heinzenberg, Handels- und Gewerbeverein Domleschg, Verkehrsverein Thusis, RegioViamala, Schwimmbadgenossenschaft, Bündner Gewerbeverband, Verband Graubündner Elektroinstallations- firmen, Gewerbeverband Albula, MUMA – Andeer, Graubündner Kantonalbank, UBS, Raiffeisenbank, CVP, FDP, SP, SVP, Lionsclub, Rotarierclub, Kinderzirkus Lollypop, Schwimmbad Thusis, Amt für Berufsbildung, Pitsch AG, gourmet-catering Thusis.
Hier einige Bildimpressionen von der Viamala:





Die Felszeichnungen auf Crap Carschenna wurden 1965, durch Zufall, vom Forstingenieur P. Brosi entdeckt. Damals waren solche prähistorischen Ornamente nur südlich der Alpen bekannt (Valcamonica; Oberitalien). Die zehn Bündner Schieferplatten befinden sich auf einer vom Gletscher abgeschliffenen Felskante, die von Südwesten nach Nordosten sanft abfällt. Die Zeichnungen entstanden vermutlich durch spitze Bronzemeissel. Wir wissen bis heute nicht in welchem Jahrtausend die Bilder entstanden und welcher prähistorischen Kultur sie zuzuordnen sind. Nach der Typologie der Felsbilder dürften die geometrischen Muster am ehesten ins Neolithikum oder in die frühe Bronzezeit gehören. Die Tier- und Menschendarstellungen dürften aus der Bronze- und Eisenzeit sein.
Der neue Technische Delegierte Rico Cioccarelli hat seine Kontakte im Bündnerland erneut spielen lassen. Und er war – wie schon im Januar im Falle von Klosters/Davos – wieder erfolgreich. Das ganze Helsinki-Team kann am 20. und 21. August ein wunderschönes Wochenende in Thusis verbringen.
Im Rahmenprogramm werden den jungen Berufsleuten allerlei Attraktionen geboten. Allein die geführte Besichtigung der fast 4000 Jahre alten Felszeichnungen in Carschenna und der anschliessende Rundgang durch die mittelalterliche Burganlage von Hohen Rätien mit der Mutterkirche des Tales sind die Reise nach Thusis wert. Das Nachtessen am Samstagabend wird im idyllischen Waldschwimmbad von Thusis eingenommen, wobei der Beinahe-Vollmond für zusätzliche Romantik sorgt. Zuvor sollen einheimische Jugendliche in der Badi Gelegenheit erhalten, mit den Teammitgliedern zu diskutieren und sich generell über die Vorteile der Berufsbildung zu orientieren.
Am Sonntagmorgen dürfte ein Ausflug zur Viamala zu einem weiteren Höhepunkt werden. Spätestens seit Erscheinen des gleichnamigen Romans von John Knittel im Jahre 1934 ist diese „Schlucht des schönen Schreckens“ weltberühmt. Natürlich haben auch die beiden Verfilmungen des Romans mit Gerd Fröbe und Mario Adorf zum Ruf dieses legendären Abschnitts auf dem Weg von Chur zum San Bernadino beigetragen. In früheren Zeiten war diese Route eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen durch die Alpen und wurde trotz des schlechten Weges von zahlreichen Handelskarawanen genutzt. Bis 300 Meter hohe Felswände bilden die teilweise nur wenige Meter breite, mystische Schlucht. Das einmalige Naturschauspiel ist mit einem gesicherten Abstieg über 321 Treppenstufen bis zum Rhein erlebbar. Überreste des alten mittelaterlichen Weges, das Farbenspiel und die aus dem Jahr 1739 stammende, 70 Meter über dem Wasser aufragende Brücke beeindrucken die Besucher.
Die folgenden Sponsoren tragen die Kosten des Team-Wochenendes: Gemeinde Thusis, Gemeinde Sils i.D., Handels- und Gewerbeverein Thusis/Heinzenberg, Handels- und Gewerbeverein Domleschg, Verkehrsverein Thusis, RegioViamala, Schwimmbadgenossenschaft, Bündner Gewerbeverband, Verband Graubündner Elektroinstallations- firmen, Gewerbeverband Albula, MUMA – Andeer, Graubündner Kantonalbank, UBS, Raiffeisenbank, CVP, FDP, SP, SVP, Lionsclub, Rotarierclub, Kinderzirkus Lollypop, Schwimmbad Thusis, Amt für Berufsbildung, Pitsch AG, gourmet-catering Thusis.
Hier einige Bildimpressionen von der Viamala:





Die Felszeichnungen auf Crap Carschenna wurden 1965, durch Zufall, vom Forstingenieur P. Brosi entdeckt. Damals waren solche prähistorischen Ornamente nur südlich der Alpen bekannt (Valcamonica; Oberitalien). Die zehn Bündner Schieferplatten befinden sich auf einer vom Gletscher abgeschliffenen Felskante, die von Südwesten nach Nordosten sanft abfällt. Die Zeichnungen entstanden vermutlich durch spitze Bronzemeissel. Wir wissen bis heute nicht in welchem Jahrtausend die Bilder entstanden und welcher prähistorischen Kultur sie zuzuordnen sind. Nach der Typologie der Felsbilder dürften die geometrischen Muster am ehesten ins Neolithikum oder in die frühe Bronzezeit gehören. Die Tier- und Menschendarstellungen dürften aus der Bronze- und Eisenzeit sein.


